Erfahren Sie hier, wann die erste Nähmaschine gerattert hat, wo sie erfunden wurde und wie sie sich über die Jahrhunderte zu unserem liebsten Werkzeug entwickelt hat. Die Geschichte der Nähmaschine fasziniert nicht nur begeisterte Näher. Auch für Außenstehende ist die Geschichte hinter der Nähmaschine hochinteressant, verbergen sich doch fast drei Jahrhunderte Weltgeschichte dahinter.

Nähmaschinen spielten in Kriegen und großen Konflikten des 19. und 20. Jahrhunderts eine entscheidende und wichtige Rolle. Die Geschichte der Nähmaschine spiegelt aber auch die industrielle Revolution und Entwicklung wieder. Wir haben für Sie den historischen Hintergrund spannend und informativ aufbereitet und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen durch die Jahrhunderte.

 

Die ersten Anfänge: Geschichte der Nähmaschine

Kleidung spielt seit jeher eine entscheidende Rolle in der Evolution des Menschen. Sie bietet Schutz, hält warm und bietet Platz, um Dinge zu transportieren. Lange bevor wir heutzutage Kleidung vor allem auf Grundlage des äußeren Erscheinungsbildes beurteilen, diente Kleidung den ersten Menschen 10000 v. Chr. als Schutz vor Kälte und Gefahren. Ohne Kleidung hätten unsere Vorfahren die harten und entbehrungsreichen Winter nicht überlebt. Die Felle nähten sie damals mit Fischgräten zusammen. Später dann mit Nadeln aus spitzen Knochen oder Horn. Erst verhältnismäßig sehr spät, im 14. Jahrhundert, gelang es, Nadeln aus Eisen herzustellen. Jahrhundertelang waren sie das wichtigste Werkzeug für die Herstellung von Kleidern. Bis zum Jahre 1830 wurde mit der Hand genäht und geübte Schneider, die bis zu 30 Stiche in der Minute machen konnten, waren in der Gesellschaft hoch angesehen. Gegen Mitte des 18. Jahrhunderts beschäftigte man sich zusehends damit, die Nähnadel durch eine Maschine zu bewegen. Die Geschichte der Nähmaschine beginnt im Jahre 1790, als es dem Engländer Thomas Saint gelang, die erste arbeitsfähige Nähmaschine zu bauen. Anschließend geht die Entwicklung der Nähmaschine Schlag auf Schlag. Im Jahre 1830 wird die erste Nähmaschinenfabrik der Welt vom Franzosen Barthélemy Thimonnier gegründet. Weltweit findet ein Wettlauf in der Weiterentwicklung der Nähmaschine statt.

 

Die industrielle Herstellung

Der Amerikaner Elias Howe baute im Jahre 1846 eine Nähmaschine, die die Arbeit von 6 Näherinnen leistete. Er ist der Erfinder der bis heute bekannten Doppelsteppstich-Nähmaschine. Die von Die Geschichte der Nähmaschineihm entwickelte Maschine leistete einen wesentlich Beitrag in der Geschichte der Nähmaschine. Fast 250 Stiche pro Minute konnte die von ihm gebaute Nähmaschine nähen. Der Entwickler selber wurde jedoch mit seiner Erfindung nicht glücklich. Aus Geldnot musste er seine Erfindung verkaufen und auch W. Thomas, derjenige, der die Patentrechte erwarb, hatte keinen Erfolg bei der Vermarktung der Nähmaschine. In der Zwischenzeit entwickelte ein gewisser Isaac Merritt Singer, ein Mechaniker aus Boston eine Nähmaschine, die man für 100 Dollar kaufen konnte. Howe und Singer fochten einen Patentstreit aus, bei welchem Howe die Prozesse gewann und bis zu seinem Tod mit 48 Jahren doch noch ein reicher Mann wurde. Bis heute ist die Firma I.M. Singer & Company weltbekannt und steht für Qualitätsware.

Die Entwicklung der Nähmaschine und die Tatsache, dass dieselben immer günstiger wurden, sorgte für eine Industrialisierung der Nähindustrie. Tausende Näherinnen verloren infolgedessen ihre Arbeit und waren die eigentlichen Leidtragenden des Wettlaufs um die Nähmaschine. Die Geschichte der Nähmaschine hat somit durchaus auch schwarze Seiten. Die Herstellung von Nähmaschinen erlebte wie viele anderen technische Errungenschaften einige Krisen. Gerade die deutschen Hersteller wurden durch die beiden Weltkriege schwer getroffen. So mussten die fast 200 Unternehmen, unter ihnen wahre Größen wie Seidel, Opel, Adler und Phönix ihre Produktion auf kriegswichtige Dinge umstellen. Außerdem war der Verlust des Außenhandels nach den Kriegen nicht mehr wett zu machen. Die meisten Nähmaschinen-Hersteller verschwanden bis Ende der Siebziger Jahre vom Markt.

 

Die Geschichte der Nähmaschine heute

Heutzutage erlebt die Nähmaschine einen regelrechten Boom und feiert ihr Comeback. Selbstgemacht ist in und modern und so verwundert es kaum, dass immer mehr Menschen wieder zur Nähmaschine greifen, um Mützen, Taschen und vieles mehr selber zu nähen. Diesen Dingen lässt sich hervorragend ein individueller Touch geben und so hebt sich selbstgenähtes von der Masse ab. Natürlich kann man aber auch der Familie oder Freunden eine große Freude mit selbstgenähten Dingen machen. Die Geschichte der Nähmaschine sieht angesichts dieser Tatsachen sehr gut aus und eine immer größere Gruppe sucht nach einer günstigen Nähmaschine. Um die richtige Nähmaschine zu kaufen, lohnt es sich, die Vergleichstabellen und Tests anzuschauen, die wir für Sie gemacht haben. Dort finden Sie günstige Nähmaschinen, die durch einen niedrigen Preis und eine hervorragende Qualität überzeugen. Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, dass die Kunst des Nähens nicht vergessen wird, sondern sich modernen Zeiten anpasst. heutzutage ist Nähen persönlicher und mit Sicherheit auch ein Ausdruck individueller Entfaltung. Wir freuen uns, wenn auch Sie mithilfe der Nähmaschinen Tests und Vergleiche die optimale Nähmaschine für Sie finden können.

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