Eine Overlock Nähmaschine ist der Traum für fast jeden Hobby-Näher. Der Unterschied zwischen einer normalen Maschine und einer Overlock Nähmaschine liegt darin, dass man mit letzterer vieles einfacher und schneller nähen kann. Eine Overlockmaschine kann Stoffe zusammennähen, versäubern und die überflüssige Nahtzugabe gleichzeitig abschneiden. Natürlich kostet eine Overlock-Nähmaschine deshalb auch ein wenig mehr.

In unserem Overlock-Nähmaschinen Test haben wir jedoch sehr preiswerte Modelle mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet. So ist für jeden Geldbeutel genau das Richtige dabei.

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N 454D - W6 Overlock Nähmaschine
244,95€
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SL3487 - Toyota Overlock Nähmaschine
399,00€
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Professional - Carina Overlock Nähmaschine
399,00€
249,00€
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Enspire – Baby Lock
Enspire - Baby Lock Overlock Nähmaschine
949,00€
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Enlighten – Baby Lock
Enlighten - Baby Lock Overlock Nähmaschine
1399,00€
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Desire 3 – Baby Lock
Desire 3 - Baby Lock Overlock Coverlock Nähmaschine
1798,99€
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In diesem Beitrag finden Sie alle Overlock Nähmaschinen. Dabei vergleichen wir technische Details. Außerdem gehen wir auf Vor- und Nachteile der einzelnen Overlock Nähmaschinen ein.

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Overlock Nähmaschinen im Test 2019

Overlock NähmaschineVergleicht man eine Overlock Nähmaschine mit einer klassischen Nähmaschine, so fallen einige wesentliche Unterschiede auf. So bietet diese innovative Variante auf der einen Seite mehr Komfort, andererseits lassen sich die unterschiedlichsten Näharbeiten viel sauberer und präziser gestalten.

Normalerweise bietet es sich an, sowohl eine Nähmaschine als auch eine Overlock zu besitzen. Denn Fakt ist, dass sich diese beiden Maschinenarten auf hervorragende Weise ergänzen. Sicherlich braucht man zum Knöpfe annähen oder zum Löcher stopfen nicht zwingend eine Overlock Nähmaschine.
Wenn es jedoch darum geht, feinere Arbeiten durchzuführen, ist es sehr wohl ratsam, entsprechend gut ausgestattet zu sein. Wer gelegentlich zur Nähnadel greift, für den ist die Anschaffung der modernen Maschinenvariante gewiss nur bedingt sinnvoll.

Hobbyschneider und -designer, die sich häufig und gerne mit den unterschiedlichsten Näharbeiten befassen, sind mit der Overlock Nähmaschine sehr gut beraten. Allerdings sollten sie sich bei der Anschaffung Zeit lassen und den Kauf wohlüberlegt angehen. Denn die qualitativen Unterschiede der einzelnen Geräte sind zum Teil sehr groß.

Die Funktionalität der Overlock Nähmaschine spricht für sich

Mit einer Overlock Nähmaschine kann man ohne Weiteres Näharbeiten vernähen, versäubern bzw. sauber abnähen und passgenau verschneiden. Dabei gelingt es außerdem recht leicht, mehrere Stofflagen gleichzeitig zu bearbeiten. All diese Tätigkeiten können mit einer herkömmlichen Nähmaschine nicht bewerkstelligt werden. Das Problem bei vielen Overlocks ist, dass sie meist über ein komplexes Einfädelsystem verfügen. Es ist wahrlich nicht so leicht – erst recht nicht für Ungeübte – den Faden einzufädeln, um dann die eigentliche Näharbeit zu beginnen.

Ansonsten macht eine Overlock Nähmaschine alle übrigen Arbeiten fast von allein. Bis heute haben sich zahlreiche vielversprechende Modelle am Markt etabliert, die entweder mit speziellen Farbstrukturen ausgestattet sind, um den Einfädelprozess zu erleichtern, oder es sind im Lieferumfang aussagekräftige Videos und Beschreibungen vorhanden, die dem Laien bei der Bestückung des Gerätes mit dem Faden hilfreich zur Seite stehen sollen.

In jedem Fall ist die Tatsache, dass die Overlock die Nahtzugabe mit nur einem Handgriff versäubern kann, ein zeitsparender Vorteil. Dadurch sieht das Endprodukt einfach besser und professioneller aus, und es franst nicht mehr aus. Diese Voraussetzung ist beispielsweise auch für Frottee- oder Fleece-Stoffe sowie für Cord oder Baumwolle ein echtes Plus. Sofern sich beim Vernähen oder Versäubern doch mal der eine oder andere kleinere Fehler eingeschlichen hat, dann ist es mit der Overlock Nähmaschine kein Problem, diesen kurzerhand durch einen Messerschnitt – denn dieses ist im System zumeist inklusive – zu entfernen.

Overlock Nähmaschine: Worin unterscheidet sie sich von einer normalen Nähmaschine?

Zunächst muss festgestellt werden, dass eine Overlock Nähmaschine für eine normale Maschine leider kein vollständiger Ersatz sein kann, denn mit ihr kann man beispielsweise weder Reißverschlüsse noch Knopflöcher einnähen. Im Grunde können mit einer gut ausgestatteten Haushalts-Nähmaschine sämtliche Näharbeiten durchgeführt werden, die auch mit einer Overlock Nähmaschine möglich sind. Der markanteste Unterschied der beiden Geräte liegt jedoch im Komfort, denn Overlock-Modelle können nicht nur zahlreiche Arbeitsschritte beschleunigen, sondern sie machen das Nähen auch deutlich bequemer.

Die Vorteile einer Overlock Nähmaschine

Es gibt drei grundlegende Arbeitsschritte, die typischerweise eine Overlock-Maschine ausmachen. Das Gerät kann gleichzeitig:
Stoffe nähen, Nähte versäubern sowie überflüssige Nahtzugaben entfernen – und das alles in nur einem Arbeitsdurchgang. Das Ergebnis sind exakte Nähte und eine minimalisierte Gefahr für ausfransende Stoffe.

Herkömmliche Haushalts-Nähmaschinen sperren den Oberfaden stets mit dem Unterfaden, damit sich die Naht nicht lösen kann. Die Overlock näht hingegen über die Kanten, um gleiches zu erreichen. Allerdings können damit zwei Arbeitsschritte eingespart werden, wodurch eine enorme Zeitersparnis bei hervorragenden Nähergebnissen erzielt wird.

Overlock Test 2018

Neben der Geschwindigkeit ist auch der Differentialtransport ein großer Vorteil dieser Geräte, denn damit lassen sich auch schwere Stoffe sauber und gut verarbeiten. So lässt sich beispielsweise durch entsprechende Einstellungen ein unerwünschtes Dehnen von Jersey-Stoff verhindern. Wird der Differentialtransport wieder richtig eingestellt, können gewollte Wellensäume erreicht werden.

Die Vorteile einer Overlock Nähmaschine im Überblick:

  • enorme Zeitersparnis durch Zusammennähen, Säubern und Abschneiden des Stoffes in nur einem Arbeitsgang
  • perfekte und sehr stabile Nähte lassen sich erstellen
  • Fadenenden werden in die Naht eingezogen und müssen nicht separat vernäht werden.
  • besonders anspruchsvoller Stoff kann mühelos bearbeitet werden, wie etwa Seide oder Jersey
  • Selbst mehrere Lagen Stoff können problemlos zusammengenäht werden
  • Nähte können auch hervorragend überarbeitet und verbessert werden

Eine Overlock hat eine Menge zu bieten

Wer sich beim Nähen mehr Flexibilität wünscht, und zwar im wahrsten Wortsinne, der wird sich darüber freuen, dass mit der Overlock Nähmaschine sogar dehnbare Nähte gesetzt werden können. Dies ist unter anderem für dehnbare Stoffe wie elastanhaltige Materialien oder Jersey von großem Vorteil. Würden derartige Textilien mit einer herkömmlichen Nähmaschine bearbeitet, so blieben die Nähte starr, und das Resultat würde einiges zu wünschen übrig lassen.

Für den Hausgebrauch sind die inflexiblen Nähte durchaus möglich. Nicht aber, wenn es wirklich hochwertig und professionell aussehen soll. Je höherwertiger eine Overlock Nähmaschine ist, desto erstklassiger werden die Näharbeiten. Eine wichtige Rolle spielt dabei natürlich das Zubehör. Und auch in dieser Hinsicht fallen im gut sortierten Fachhandel häufig gravierende Unterschiede auf.

Beim Kauf von Overlocks im Discounter ist vor allem darauf zu achten, dass bei den preislich meist durchaus attraktiven Geräten oftmals entscheidende Features nicht vorhanden sind. Der Klassiker ist dabei das inflexible Schnittmesser. Höherwertige Geräte erlauben es, diese Schnittvorrichtung ganz nach Bedarf hin und her oder hoch und herunter zu schieben. Dadurch sind Schnitte oder das erforderliche Ausbessern kleinerer Fehler buchstäblich ein Kinderspiel.

Hat man es jedoch mit einem Discounter-Produkt zu tun, bei dem das Messer sich nicht verschieben oder bedarfsgerecht regulieren lässt, dann ist die Korrektur kleinerer Makel, die beim Nähen unter Umständen schon mal auftreten können, so gut wie unmöglich. Daher lohnt es sich, beim Kauf einer Overlock Nähmaschine unbedingt auf die Einhaltung spezieller Qualitätsstandards zu achten.

Ein sehr wichtiges Kriterium diesbezüglich ist die leichte Bedienbarkeit. Nicht nur erfahrene Profis sollten mit der Overlock Nähmaschine zurechtkommen, sondern auch unerfahrene Anwender. Bei modernen Overlocks profitiert der qualitätsbewusste Nutzer unter anderem von einer intuitiven Bedienbarkeit, einer breiten Zubehörauswahl und einem umfangreichen Leistungsportfolio. Des Weiteren ist auch die Bedienungsanleitung umfassend konzeptioniert, die Verarbeitung der Bauteile entspricht höchsten Anforderungen – und auch das Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis kann sich sehen lassen. Wir zeigen Ihnen die besten Overlock Nähmaschinen 2018 in unserem Test.

Welche Sticharten sind bei einer Overlock Nähmaschine möglich?

Da Overlock Nähmaschinen den Stoff in einem Arbeitsgang zusammennähen, versäubern und abschneiden können, müssen verschiedene Sticharten gewählt werden. In der Regel sind diese für die unterschiedlichen Stoffe und Materialien anwendbar:

  • Die 2-Faden-Überwendlichnaht wird mit zwei Fäden und einer Nadel genähtOverlock nähmaschine finden und vergleichen und sie eignet sich gut für dehnbare oder feine Materialien.
  • Der 2-Faden-Kettenstich ist ein sogenannter Geradstich, der unterhalb der Stoffkante verläuft. Er eignet sich hervorragend um strapazierfähige Stoffe zusammenzunähen. Aber auch als Dekostich kann er gut verwendet werden.
  • Der Doppelkettenstich ist ebenfalls ein Geradstich unterhalb der Stoffkante, der jedoch mit einer Nadel und zwei Fäden erstellt wird. Mit ihm sind sowohl Zierstiche möglich, als auch ein zuverlässiges Versäubern von normalen Materialien.
  • Mit der 2-Faden-Overlocknaht kann normales Nähmaterial wunderbar bearbeitet werden. Da die meisten Overlock Maschinen jedoch nur mit drei oder vier Fäden nähen, können nur wenige Modelle diese Naht erstellen. Genäht wird die Naht mit einer Nadel und zwei Fäden.
  • Die 3-Faden-Overlocknaht wird mit drei Fäden und einer Nadel genäht und ist ebenso gut für normale Materialien geeignet. Sie kann auch von den meisten Overlock Maschinen erstellt werden und bietet zuverlässige Säume.

 

  • Die 3-Faden-Flatlocknaht wird auch Stumpfnaht genannt und auch sie wird mithilfe einer Nadel und drei Fäden erstellt. Mit diesem Overlockstich können insbesondere dekorative Ziernähte oder Stumpfnähte genäht werden.
  • Bei der 3-Faden-Stretch-Sicherheitsnaht wird mit zwei Nadeln und drei Fäden gearbeitet. Diese Naht ist äußerst flexibel zu erstellen und eignet sich gut für leichte, dehnbare Materialien, wie beispielsweise elastische Stoffe für Sommerkleider oder Nachtwäsche.
  • Die 4-Faden-Stretch-Sicherheitsnaht vernäht schwere Stoffe, die sich dehnen lassen, mit zwei Nadeln und vier Fäden.
    Wer etwa einen neuen Bikini nähen möchte oder ein wolliges Strickkleid, kann zu dieser Naht greifen.
  • Die 4-Faden-Sicherheitsnaht ist sehr robust und hierbei werden ein Doppelkettenstich und eine 2-Faden-Overlocknaht miteinander kombiniert. Dafür werden 4 Fäden genutzt. Hiermit lässt sich also alles in einem Arbeitsgang zusammennähen und sauber verarbeiten.
  • Bei der 5-Faden-Sicherheitsnaht wird der Doppelkettenstich und die 3-Faden-Overlocknaht miteinander vereint, damit eine robuste Sicherheitsnaht entsteht. Wird die linke Nadel verwendet, entsteht ein breiter Saum. Mit Verwendung der rechten Nadel ergibt sich hingegen ein schmaler Saum. Besonders bei nicht dehnbarem Nähmaterialien ist dieser Stich anwendbar.
  • Der 3-Faden-Rollsaum wird mit einer Nadel und 3 Fäden erstellt. Diese Nähte sehen bei luftigen Sommerkleidern oder Shirts hervorragend aus.

Was kann eine Overlock-Nähmaschinen nicht?

Ist die Anschaffung einer Overlock Nähmaschine geplant, sollten Sie bedenken, dass sich damit auch einige Arbeiten nicht durchführen lassen. So ist eine Overlock nicht das richtige Gerät, um Knopflöcher zu nähen oder zu Stopfen. Zudem ist auch das Annähen von Schrägbändern, Taschen und Blenden nicht möglich. Soll eine Naht inmitten der Stoffe angefertigt werden, gelingt dies mit einer Overlock Nähmaschine ebenfalls nicht. Für diese Aufgaben ist eine normale Nähmaschine notwendig. Zudem ist auch das Nähen von Kurven oder Ecken eher problematisch bei einer Overlock, denn sie kann nicht einfach in die nötigen Drehungen integriert werden.

Darüber hinaus kann nicht garantiert werden, dass besonders Anfänger die Fadenspannung korrekt einstellen können, denn hier müssen schließlich vier oder Fäden korrekt gespannt werden und nicht nur zwei. Eine ideale Anpassung auf die Stoffart, den Faden sowie die Nahtbreite ist stets erforderlich. Wird der Faden überspannt, reißt er, während zu lockere Einstellungen hingegen ein Auseinanderziehen der Nähte begünstigen. Overlock Nähte lassen sich außerdem komplizierter wieder trenne, als herkömmliche, einfache Stiche.

Für wen eignet sich eine Overlock Nähmaschine?

Wenn Sie gerne und häufig nähen und insbesondere auch eigene Kleidungsstücke erstellen möchten, dann kann Ihnen eine Overlock Nähmaschine zahlreiche Vorteile mitbringen. Nicht nur, dass Sie mit einem solchen Gerät schneller arbeiten können, als mit einer normalen Haushalts-Nähmaschine, sondern durch die Kombination mehrerer Arbeitsschritte wird zusätzlich eine enorme Zeitersparnis erzielt. Da die meisten Modelle mit einem Differentialtransport ausgestattet sind, können auch elastische Stoffe hervorragend verarbeitet werden. Für alle, die schnell, sauber und häufig tolle, individuelle Kleidungsstücke erstellen möchten, ist die Overlock Maschine die perfekte Wahl.

Eignen sich Overlock Nähmaschinen auch für Anfänger?

Grundsätzlich ist eine Overlock Nähmaschine ein simples Gerät, das recht einfach zu bedienen ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie bereits Profi oder erst Einsteiger in der Kunst des Nähens sind. Aber wie es mit den meisten Dingen so ist, muss man sich natürlich mit der Maschine erst ein wenig vertraut machen. Nicht zuletzt wird eine Overlockmaschine etwas anders eingefädelt als eine herkömmliche Nähmaschine.
Dies ist jedoch bei weitem noch kein Grund zur Sorge, da 1. die Einfädelpunkte gut sichtbar gekennzeichnet sind und 2. die Anleitungen klar und verständlich formuliert sind, auch für Kinder.

Um vorher schon etwas zu üben, sollte/kann man sich ein paar übrig gebliebene Stoffreste nehmen, am besten sowohl dicke als auch dünne oder flexible und steife. Da diese Stoffe entsprechend unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, bekommt man im Handumdrehen das richtige Gefühl, wie die Stichlänge, die Fadenspannung und der Differentialtransporter eingestellt werden müssen. Hier gilt ganz einfach das Motto „Übung macht den Meister“. 🙂

Video: Wozu eine Overlock kaufen